Das Projekt

SaxMobility II

Mobile Endgeräte als Zugangs- und Abrechnungssystem für Ladeinfrastruktur sowie zur Verknüpfung mit dem ÖPNV

Management Summary

Das Verbundvorhaben knüpft an das ProjektFlottenbetrieb mit E-Fahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen (SaxMobility I)an. Es baut auf die bisherigen Projektergebnisse (insb. Aufbau von Ladeinfrastruktur und elektromobiler Flottenbetrieb) auf.

Im Rahmen der Projektlaufzeit 01.10.2011 bis 30.09.2014 werden die Voraussetzungen geschaffen, das Prinzip des einheitlichen Zuganges zur Ladeinfrastruktur und der Abrechnung über mobile Endgeräte (HandyTicket bzw. Mobiles Ticketing / Mikro-Payment) zu erproben sowie Entgelte über Bezahlplattformen auch des ÖPNV abzurechnen. Das Vorhaben trägt gezielt dazu bei, perspektivisch mit Verkehrsanbietern gemeinsame Mobilitätsangebote zu etablieren. Den Nutzern des Individualverkehrs und dem Nutzer des ÖPNV wird die Möglichkeit eröffnet, E-Fahrzeuge und ÖPNV zu kombinieren. Damit wird die multimodale Verkehrsnutzung gefördert.

Neben der Weiterführung des Flottenbetriebes mit E-Fahrzeugen bei den Projektpartnern, ist der Ausbau der Anwendungen für die durch die Öffentlichkeit nutzbaren E-Fahrzeuge stufenweise in drei Varianten zum ThemaFahrzeugbereitstellungOrtung LadesäuleLadenAbrechnunggeplant.

  1. Aufbau eines prototypischenCar-and-More-Sharings zum Test der Angebotseinführung des E-Car-Sharing,
  2. Testversuche mit E-Flottenfahrzeugen im Bereich der privaten Nutzung, z. B. mit Mitarbeitern und Kunden der Projektpartner (Freigabe von E-Flottenfahrzeugen zur öffentlichen Nutzung),
  3. Angebotseinführung zur Nutzung von E-Fahrzeugen für die Öffentlichkeit (E-Car-Sharing).

Es sollen möglichst viele Bürger Elektromobilität individuell testen können, um so Kaufanreize zu erhalten. Zur Verstetigung der bisherigen Aktivitäten werden die Ladeinfrastruktur im (halb-) öffentlichen Verkehrsraum (auch für Wohnungsmieter) bedarfsgerecht um ca. 100 Ladestationen erweitert, vorhandene Ladestationen technisch angepasst und der Bestand an E-Fahrzeugen für die Kunden- und Flottennutzung um ca. 58 E-Fahrzeuge vergrößert. Die E-Fahrzeuge müssen entsprechend ihrer Anwendung in die Fuhrparke integriert werden, was auch eine Anpassung der Managementsysteme (Fahrzeugbuchung) bedingt. Durch die Projektarbeit wird eine Kostendegression in der Ladeinfrastruktur angestrebt. Die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit hilft dabei, die Breitenwirksamkeit zu verbessern und die Bürgerakzeptanz zu stärken. Die Tests und die Datensammlung in Verbindung mit der E-Fahrzeugnutzung werden fortgesetzt und wissenschaftlich ausgewertet. Für die Implementierung des Zugangs- und Abrechnungssystems müssen geeignete Hardwarekomponenten eingesetzt sowie Softwaresysteme angepasst werden, die den technischen Anforderungen des Netzes genügen und zu einem akzeptablen Preis erhältlich sind. Um eine störungsfreie Koexistenz der verschiedenen elektrischen Baugruppen und Komponenten herzustellen und damit Fehlfunktionen zu vermeiden sind diese hinsichtlich einer EMV-gerechten Umsetzung zu untersuchen.

Das Projekt trägt dazu bei sowohl die öffentliche Wahrnehmung als auch die Akzeptanz der Elektromobilität zu erhöhen, indem deren Nutzung erleichtert underfahrbarwird.